Herausfordernde Zeiten erfordern besondere Maßnahmen.

Liebe Rehabilitandinnen & Rehabilitanden,

auch in herasufordernden Zeiten sind wir vollumfänglich für Sie da. Es gibt jedoch einige Besonderheiten: Zum Schutz unserer therapeutischen Gemeinschaft nehmen wir derzeit bevorzugt vollständig geimpfte Patienten auf. Einzelheiten zum Aufnahmeprozess übermitteln wir Ihnen rechtzeitig vor Reha-Antritt in Ihrem Einladungsschreiben. 

Bei begründetem Verdacht einer Covid-19-Infektion reisen Sie bitte nicht an.

Liebe Angehörige,

wir wissen, dass Besuch Medizin für die Seele sein kann. Derzeit bitten wir dennoch darum, von Besuchen in unserer Einrichtung Abstand zu nehmen und Ihren Angehörigen per Brief, Telefonat oder Mail nahe zu sein.

Ihre Sicherheit und Gesundheit liegen uns am Herzen – verlassen Sie sich darauf!

Ihre SRH Medinet Burgenlandklinik

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Psy­cho­the­ra­pie

Ulrich Schaffer

"Geh Du vor", sagte die Seele zum Körper, "auf mich hört er nicht. Vielleicht hört er auf Dich." "Ich werde krank werden, dann wird er Zeit für Dich haben",
sagte der Körper zur Seele.

Ver­hal­tensthe­ra­peu­ti­sche Ein­zel­ge­sprä­che

In einem ers­ten Ge­spräch möch­te Sie Ihr Be­zugs­the­ra­peut / Ihre Bezugstherapeutin gern ken­nen ler­nen, um zu er­fah­ren, mit wel­chen An­lie­gen, Be­schwer­den und Zie­len Sie zu uns kom­men. Ge­mein­sam er­stel­len wir dar­auf auf­bau­end den The­ra­pie­plan.

Der Be­zugs­the­ra­peut ist für Ihren ge­sam­ten Auf­ent­halt kon­ti­nu­ier­li­cher An­sprech­part­ner so­wohl für Ihre the­ra­peu­ti­schen als auch or­ga­ni­sa­to­ri­schen An­lie­gen. Da­durch möch­ten wir den Aufbau einer ver­trau­ens­vol­lne the­ra­peu­ti­schen Be­zie­hung gewährleisten. In re­gel­mä­ßi­gen Ein­zel­ge­sprä­chen wer­den Sie mit dem Be­zugs­the­ra­peu­ten ge­mein­sam Ihre Pro­blem­be­rei­che ana­ly­sie­ren und neue, kon­kre­te Be­wäl­ti­gungs­mög­lich­kei­ten er­ar­bei­ten.

Grup­pen­psy­cho­the­ra­pie

Wir bie­ten Ihnen eine Viel­zahl un­se­rer psy­cho­the­ra­peu­ti­schen An­ge­bo­te in Grup­pen­form an. Die­ses be­inhal­tet die große Chan­ce für Sie, mit an­de­ren in einen Er­fah­rungs­aus­tausch zu tre­ten und sich Rück­mel­dun­gen ein­zu­ho­len. Wir er­le­ben, dass viele Pa­ti­en­ten an­fangs „ge­misch­te Ge­füh­le“ und auch Be­fürch­tun­gen in Bezug auf Grup­pen­the­ra­pi­en haben. Des­halb können Sie bei uns in der Ba­sis­grup­pe unser grup­pen­the­ra­peu­ti­sches An­ge­bot zu­nächst ken­nenler­nen und einen ers­ten Ein­druck zu ge­win­nen.

Im Anschluss bietet Ihnen die Pro­blem­lö­se­grup­pe die Mög­lich­keit eines fes­ten Be­zugs­rah­mens wäh­rend Ihres gesamten Auf­ent­hal­tes, der das Ein­le­ben und Ent­wi­ckeln ge­gen­sei­ti­gen Ver­trau­ens fördert. Sie ist eine so­ge­nann­te „stö­rungs­über­grei­fen­de“ Grup­pe - Sie haben hier­ zu Mit­pa­ti­en­ten mit un­ter­schied­li­chen Er­kran­kun­gen und Pro­blem­be­rei­chen Kon­takt. Diese Gruppe soll Sie dabei un­ter­stüt­zen, sys­te­ma­tisch an Pro­ble­me her­an­zu­ge­hen, Lö­sungs­mög­lich­kei­ten zu fin­den und mit Hin­der­nis­sen und ne­ga­ti­ven Ge­füh­len auf dem Weg zur Pro­blem­lö­sung umzu­ge­hen. Hier­bei ist die ge­gen­sei­ti­ge Un­ter­stüt­zung im Grup­pen­pro­zess sehr hilf­reich, da sich alle Grup­pen­mit­glie­der durch ihre Stär­ken und die im Laufe des Le­bens er­wor­be­nen Be­wäl­ti­gungs­stra­te­gi­en gut er­gän­zen kön­nen.

Themenbezogene Grup­pen SPE­ZI­FI­SCHE GRUP­PEN­PSY­CHO­THE­RA­PIE

Un­se­re Patientinnen und Pa­ti­en­ten emp­fin­den es oft als hilf­reich, unter „Gleich­ge­sinn­ten“ zu sein. Darum orientieren sich ver­schie­de­ne The­ra­pi­eangebote an so­ge­nann­ten In­di­ka­tio­nen und den dar­aus re­sul­tie­ren­den Be­dürf­nis­sen.

Unsere Achtsamkeitsgruppe bietet Ihnen die Möglichkeit, Strategien zur gezielten Lenkung der Auf­merksamkeit sowie zur Entwicklung, Einübung und Stabilisierung einer wertfreien, achtsamen Haltung im Alltag zu erlernen. Dabei erhalten Sie Impulse, Wege zu einer gesteigerten Achtsamkeit auf Körperempfindungen, Sinneswahrnehmungen, eigene Gefühle und Gedanken sowie zu einem acht­samen Miteinander zu finden. Ziel der Gruppe ist es, Ihnen die Macht, die in der Konzentration auf den gegenwärtigen Augenblick liegt, nahe zu bringen und Ihnen die Chance zu eröffnen, ganz indivi­duelle, auf ihren Alltag angepasste Übungen für sich zu entdecken, die sie mühelos auch zu Hause umsetzen können.

In der Gruppe können Sie lernen, die Angst anzunehmen, zuzulassen und sich ihr zu stellen, anstatt vor ihr wegzulaufen. Sie erfahren, was krankheitsbezogene Ängste sind, wo sie herkommen, wie Sie sich Ihrer Angst in verschiedenen Übungen Schritt für Schritt stellen und wie Sie die „Angst vor der Angst" abbauen. Weiterhin sprechen wir darüber, was günstige von ungünsti­gen Bewältigungsstrategien unterscheidet.

Die Gruppe spricht speziell Menschen mit einer spezifischen oder sozialen Phobie, Panikstörung oder Agoraphobie an.

Ziel dieser Gruppe ist es, Ihnen Wissen über Ihre Depression zu vermitteln und Sie zum Experten für Ihre eigene Erkrankung zu machen. Daneben bietet Ihnen die Gruppe die Möglichkeit Erfahrungen auszutauschen, sich gegenseitig zu unterstützen und gemeinsam Strategien im Umgang mit der Erkrankung zu erarbeiten.

Zu den Themen gehören die Herleitung eines individuellen Erklärungsmodells der Erkrankung, die Ableitung von Ansatzpunkten der Behand­lung durch den Aufbau positiver Aktivitäten, Veränderung negativer depressiver Denkweisen, Aufklä­rung über die Wirkungsweise antidepressiver Medikation und mögliche Schritte der Rückfallvermei­dung.

Die Gruppe richtet sich an Patienten mit wiederkehrenden depressiven Episoden oder bipolaren Erkrankungen

Unter sozialer Kompetenz versteht man die Fähigkeit eines Menschen, in verschiedenen sozialen Situationen eigene Bedürfnisse und Ansprüche gegenüber anderen vertreten zu können, ohne dabei die Ansprüche des Gegenübers zu missachten und dessen Würde zu verletzen. Wir erarbeiten Kennt­nisse und Fähigkeiten zu den folgenden Themen und festigen diese in prak­tischen Übungen:

  • Kommunikation in Beziehungen
  • selbstsicheres Recht durchsetzen
  • um Sympathie werben
  • Lob geben und annehmen

Das Ziel dieser Gruppe ist es, die eigenen Anteile an einer Stressreaktion zu erkennen und sich seiner Einfluss- und Handlungsmöglichkeiten bewusst zu werden. Wir setzen uns mit Frühwarn­signalen und der Akzeptanz unveränderbarer Faktoren auseinander. Wir identifizieren stress­verschärfende Gedanken und erarbeiten alternative Sichtweisen. Wir sammeln Ideen für stress­kompensierende, ausgleichende Aktivitäten und lenken unsere Aufmerksamkeit auf die kleinen genussvollen Dinge des Alltags.

Die Gruppe richtet sich an alle, die von anhaltenden Schmerzen und unangenehmen Körpersymp­tomen betroffen sind, unabhängig davon, ob eine „klare körperliche" Diagnose besteht oder nicht. Häufig beschrie­bene Beschwerden in der Schmerzbewältigungsgruppe sind spannungsbedingte Kopfschmerzen, Mig­räne, Reizmagen oder -darm, rheumatische, orthopädische und Nervenerkrankungen oder schwer greifbarer „Ganzkörperschmerz".

Das Ziel ist es, mit den Beschwerden besser umgehen zu lernen, diese zu lindern und sich im Alltag weniger beeinträchtigt zu fühlen. Sie lernen, welche Faktoren Ihre Beschwerden verstärken oder lin­dern können, wie diese im Körper entstehen und verarbeitet werden und wie Sie Einfluss darauf neh­men können.

Die Gruppe ist offen für Menschen mit einer Psychoseerkrankung bzw. Menschen, die psychotische Symptome wie Halluzinationen, Beobachtungserleben u. ä. erlebt haben. Neben der Wissensvermitt­lung über die Symptome, den Krankheitsverlauf und die Behandlungsmöglichkeiten bietet Ihnen die Gruppe die Möglichkeit, Ihre Erfahrungen mit anderen Betroffenen auszutauschen. Nach jedem Theo­rieteil folgt ein Übungspart aus dem metakognitiven Training, in dem geübt wird, Alltagssituationen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.

Das Ziel des Gruppenangebotes besteht darin, Informationen zu Rauchverhalten und Rauchstopp zu vermitteln. Dafür wird zunächst ein Bewusstsein geschaffen, in welchen Situationen geraucht wird und welche Funktion die Zigarette erfüllt. Im nächsten Schritt sollen Alternativen erarbeitet werden, die einen Rauchstopp begünstigen. Es wird zudem über medizinische Zusammenhänge, Motivation und verschiedene Behandlungsansätze aufgeklärt.

Ziel der Gruppe ist nicht zwingend, dass im Be­handlungsverlauf das Rauchen beendet wird. Wir wollen die Einstellung zum Rauchen näher betrach­ten und verändern.

Wir geben Ihnen die Gelegenheit, sich in einer kleinen Gruppe mit dem eigenen Trauerprozess und der Bedeutung des Verlustes eines wichtigen Menschen für das eigene Leben zu beschäftigen. Selbst längerfristig zurückliegende Verluste können noch heute Auswirkungen auf das Er-(L)eben haben - auch wenn das zunächst schwer verständlich und vielleicht auch unangenehm erscheint. Die damit verbundenen Fragen und Gefühle können in dieser Gruppe besprochen werden.

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